Gewässer in Sachsen
Lebendige Ufer: Gewässerschutz als Investition in die Zukunft
Sachsen verfügt über ein dichtes Netz von rund 30.000 Kilometern Fließgewässern. Neben den großen Flüssen spielen dabei vor allem die vielen kleinen Bäche eine zentrale Rolle: Sie sind wichtige Bestandteile des Wasserkreislaufs und zugleich wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Doch viele dieser Gewässer haben ihre natürliche Funktion verloren. Begradigte Bachläufe, fehlende Ufergehölze und eingeengte Gewässerräume sorgen dafür, dass Wasser möglichst schnell abgeleitet wird. Die Folgen sind steigende Wassertemperaturen, Artenverlust, verstärktes Algenwachstum, verschlammte Gewässer und ein hoher Unterhaltungsaufwand für Kommunen.
Dabei gibt es wirksame und praxisnahe Alternativen. Naturnahe, beschattete Gewässer sind widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen, fördern die biologische Vielfalt und können langfristig den Pflegeaufwand reduzieren. Gleichzeitig steigern attraktive Gewässerlandschaften die Lebensqualität vor Ort und stärken die Resilienz von Städten und Gemeinden.
Wie sich solche Maßnahmen erfolgreich umsetzen lassen, zeigen die Projekte des BUND Sachsen. Im Vortrag werden konkrete Beispiele aus der Arbeit des Umweltschutzvereins gezeigt: von der ökologischen Aufwertung von Bachläufen mit lebendem Weidenmaterial bis zur gemeinschaftlichen Pflanzung heimischer Gehölze mit Kommunen, Bauhöfen und Freiwilligen. Die vorgestellten Ansätze zeigen, wie Gewässerschutz mit einfachen Mitteln gelingen kann – und warum er weit mehr ist als Naturschutz: Er ist eine Investition in Klimaanpassung, Versorgungssicherheit und die Zukunftsfähigkeit unserer Regionen.
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- Kursnummer: 62F10408
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Start:Mo. 16.11.2026
19:00 UhrEnde:Mo. 16.11.2026
20:30 Uhr -
Dozent*in:
- Geschäftsstelle: Freiberg
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